Korrespondenz
Die empfangenen Briefe müssen immer gescannt werden, um in ein elektronisches Archiv zu gelangen. Dabei sind mehrere Vorgehensweise möglich:
- Scannen direkt zum Patienten
- Tagespostbearbeitung - erst Scannen dann Zuordnen
Hier wird erst der Patient selektiert. Je nach verwendeter Praxissoftware kann das Archie-Scanmodul entweder direkt aus der Karteikarte des Patienten aufgerufen werden (ixx.concept, ixx.comfort, MCS-ISYNET, Turbomed, Data-AL, Profimed, Softland EL, CompuMED M1, medistar, usw.) oder Archie wird mit dem aktuellen Patienten aufgerufen (z.B. Albis) und erst dann wird das Scanmodul angesprochen.
Gescanntes Dokument wird in Archie abgelegt und in dem Praxisprogramm wird ein Eintrag in der Karteikarte generiert. Über diesen Eintrag wird das entsprechende Dokument direkt geöffnet.
Die Dokumente können in verschiedenen Formaten gespeichert werden. Standardmässig speichert Archie diese als PDF-Dateien, was die weitere Verarbeitung erleichtert.
Bei dieser Vorgehensweise werden die Briefe zuerst mit einem Einzugscanner (Scanner mit dem automatischen Einzug) gescannt. Der Scanvorgang kann zwar je nach der Postmenge einige Minuten dauern, läuft aber automatisch im Hintergrund so dass die Benutzer in dieser Zeit anderen Tätigkeiten nachgehen können.
Nach dem Scannen werden die Dokumente in einem vordefinierten Ordner abgelegt. Von dort können diese nach und nach in Archie übertragen werden, wobei der Benutzer entscheidet welche Seiten zu einem Dokument gehören.
Der Eintrag in der Karteikarte der jeweiligen Praxissoftware wird generiert. Dabei ist es wichtig zu bemerken, dass nicht jedes Praxisprogramm diese sog. asynchrone Bearbeitung erlaubt. Problemlos funktioniert diese mit folgenden Programmen: ixx.concept, ixx.Isynet, Turbomed, Data-AL, Profimed, Softland EL, CompuMED M1, medistar, quincyWIN, S3.
Die integrierte Texterkennung ermöglicht ein Teil des gescannten Dokumentes zu markieren und dieses als Text zu übernehmen. Das lästige Abtippen fällt damit weg. Dadurch können mehr Informationen direkt in die Karteikarte des Patienten übernommen werden und der Arzt kann später den gewünschten Brief schneller finden.
PACS (Picture Archiving und Communication System) ist ein Bestandteil von Archie. Mit PACS können alle DICOM-Modalitäten angebunden werden, und zwar unabhängig von ihrem Standort.
Die DICOM-Anbindung ermöglicht die Übertragung der Patientendaten zu den medizinischen Geräten und der Bilder zurück in Archie.
Das erste gewährleistet die richtige Zuordnung der Bilder zu den Patienten. Es ist besonders wichtig in den Praxen mit hohem Untersuchungsvolumen. Besonders hilfreich ist diese Möglichkeit bei Frauenärzten, Kinderärzten, Orthopäden und Onkologen.
Die Bilder, die zurück in Archie gespeichert werden, sind automatisch dem entsprechenden Patienten zugeordnet. Die Bilder werden in der Digitalqualität übertragen und können nachträglich bearbeitet werden.
Ferner können mit Hilfe der sog. Brennroboter die Patienten-CD erstellt werden. Die CDs werden mit dem von der Praxis festgelegten Layout versehen.
Typischer DICOM Ablauf
Die Worklist ist ein Softwaremodul, das den Anwendern erlaubt, die Patientendaten von einem Praxis- oder Krankenhausprogramm an die medizinischen Geräte (Ultraschall, Endoskopie, MRT, CT, Röntgen usw.) zu übermitteln.
Dabei werden verschiedene Daten übertragen:
- Basisdaten - Name, Vorname, Geburtsdatum, Patienten-ID
- Workflowdaten - geplantes Datum und Uhrzeit der Untersuchung, Beschreibung (Kodierung) der Untersuchung
- detaillierte Daten - Schwangerschaftswoche, Verwendung von Kontrastmitteln, überweisender Arzt usw.
Die Daten werden in den regelmäßigen Abständen von den einzelnen Geräten abgefragt und in der Arbeitsliste des Gerätes angezeigt. Auf diese Art und Weise lässt sich steuern, zu welcher Untersuchung der Patient geschickt wird und wann diese stattfinden soll. Dies ist besonders bei den größeren Einheiten (MVZ, kooperierende Praxen) wichtig.
Nach der Untersuchung werden diese Aufträge entfernt und am Gerät wird immer die aktuelle "To Do"-Liste angezeigt.
Die fertige Untersuchung wird über DICOM-STORE an Archie geschickt.
Manchmal ist es notwendig, mehrere Praxis- oder Krankenhaus-Systeme miteinander zu verbinden. Archie sorgt dafür, dass die verschiedene Patientenstämme richtig verwaltet werden und die Untersuchungen dementsprechend zugeordnet werden.








